Runder Tisch hilft Werbering Rheinhausen!

Verfasst am: 2020-10-16  •  Autor: Ferdi Seidelt  •  Fotos: Ferdi Seidelt

Runder Tisch hilft Werbering Rheinhausen!Runder Tisch hilft Werbering Rheinhausen!Runder Tisch hilft Werbering Rheinhausen!

Im Rahmen einer symbolischen Weihnachtsstern-Überreichung übergaben nun Katharina Gottschling, Heinz Schäfer und Ferdi Seidelt eine komplette Weihnachtsbeleuchtung an einen Stadtteil - genauer an Hochemmerich, an den heute von Elisabeth Schmitz geführten Werbering. Das Trio aus Rumeln-Kaldenhausen fand zusammen, als es 2015 in dieser Hinsicht im Rheinhauser Stadtteil zappenduster blieb.
Vorbei die Zeiten, in denen das Herz von Rheinhausen durchgängig von Lichterketten und adventlichen Symbolen erhellt wurde – trotz vieler Mühen ging dem Werbering organisatorisch und finanziell die Luft aus. Doch unverhofft kommt oft, diesmal aus Rumeln-Kaldenhausen. Hier hatte Schäfer ab 2005 für den Runden Tisch überdimensionale Sterne kreiert – mittlerweile schmücken dort 50 dieser Werke den Ort.
Dass bald in Hochemmerich 28 große Sterne vom nahen Fest künden werden, hat noch weitere Facetten. „Ich bin sehr dankbar, dass Sterne-Macher Heinz Schäfer sich auch für uns engagiert, Katharina Gottschling auf Betteltour ging, Ferdi Seidelt alle Abläufe managte und der Bauverein Rheinhausen Räumlichkeiten zur Lagerung der hochwertigen Produkte zur Verfügung stellt“, freut sich Schmitz. Da die Sterne mit geradezu „unkaputtbaren“ LED-Leuchtmitteln ausgestattet werden, wird die Hochemmericher Weihnachtsbeleuchtung Stromkosten-technisch zum Schnäppchen – ein Stern ist zwischen 1. Advent und Heilige Drei Könige keine fünf Euro teuer!
„Ist die Installation an der Wand und der Stern einmal angeschafft, entstehen bis auf das Auf- und Abhängen kaum noch Kosten. Mit der Schäfer-Idee von stattlichen Solitären ist die Zeit der teuren und aufwändigen Baldachin-Beleuchtung über den Straßen endgültig vorbei. Das RK-Modell, das das Seidelt-Team auch für Hochemmerich hinbekommen hat, ist der Königsweg“, sagt Schmitz. Wenig später leuchten ihre Augen. Der Bauverein Rheinhausen, der auch etliche Hauswände zur Verfügung stellt, übernimmt die Rechnung 2020 für das Auf- und Abhängen.
Bleibt zu berichten, wie Hochemmerich eigentlich an die Rumeln-Kaldenhausener Sterne-Idee gekommen ist. Als in Rheinhausen, aber auch in anderen Stadtteilen der „klassischen“ Weihnachtsbeleuchtung die Puste ausging, legte Spätstarter Rumeln-Kaldenhausen erst richtig los. Klare Sache, dass das das Interesse der Experten auf sich zog. An immer mehr Standorten gilt das RK-System heute als zeitgemäße Lösung. Als dann Hochemmerich Hilfe brauchte, zeigte Rumeln-Kaldenhausen Flagge.

Zu unseren Bildern (zum Vergrößern bitte anklicken):
1 - Vor Marelle-Moden wird vom Werbering Rheinhausen und seiner Vorsitzenden Elisabeth Schmitz der Start der Weihnachtsbeleuchtung Hochemmerich gefeiert. Noch hat dieser Vorgang keine größere Tradition, befindet sich der Wiederaufbau der adventlichen Illuminierung von Krefelder Straße, Friedrich-Alfred-Straße, Marktplatz & Co. erst im vierten Jahr.
2 – So sieht er aus, der Schäfer-Stern! 150 cm groß, bester Edelstahl, unverwüstliche Grünwicklung, robuste Elektrifizierung, 19 LED-Leuchtmittel (dadurch kaum Stromkosten), individueller Wandhalter, Schuko-Stecker, einfache Steckdose, Zeitschaltuhr, fertig.
3 – 15. Oktober 2020, Rumeln-Kaldenhausen übergibt an Rheinhausen mit vl Elisabeth Schmitz (Vorsitzende Werbering Rheinhausen), Birgit Lehnert (Vorstand Bauverein Rheinhausen), Katharina Gottschling (Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin), Frank Gehrke (Vorstand Bauverein Rheinhausen), Winfried Barsuhn (Geschäftsführer Werbering Rheinhausen) und Heinz Schäfer (Runder Tisch Rumeln-Kaldenhausen, Macher Weihnachtsbeleuchtung).


„Schöner Leben“ in der Ulmenstraße!

Verfasst am: 2020-09-09  •  Autor: Ferdi Seidelt  •  Fotos: Ferdi Seidelt

„Schöner Leben“ in der Ulmenstraße!„Schöner Leben“ in der Ulmenstraße!„Schöner Leben“ in der Ulmenstraße!

Das Stenogramm für die alten/neuen Gebäude an der Ulmen-/Birkenstraße in Kaldenhausen: 1960 43 schmucke Wohnungen, 1990 Schicht im Schacht, 2020 wieder 43 attraktive Steinbau-Wohnungen. Die Aktennotiz für das benachbarte Fröbel-Areal: 1981 Start der Sonderschule für Geistigbehinderte, 2010 Umzug nach Rheinhausen. Ab 2021 Bau von weiteren 27 Eigentumswohnungen (Steinbau) und 33 Mietwohnungen sozialer Wohnungsbau (GEBAG).
Insgesamt werden an der Ulmenstraße also rund 100 Familien eine neue Heimat finden. Grund genug, einmal genauer auf die Geschichte der beiden nebeneinander liegenden Gelände zu schauen.
1960 baute die Doppelgemeinde Rumeln-Kaldenhausen direkt neben der „Polensiedlung“, also Birkenstraße/Ecke Ulmenstraße, zwei stattliche Mehrgeschosser und eine Ladenzeile – eine attraktive Maßnahme für insgesamt 43 Familien. Es folgten glückliche und kurzweilige Jahrzehnte, doch mit dem Konkurs des Investors Kun-Bau und der Übernahme der Immobilien durch eine Wuppertaler Käufergemeinschaft ging es mit dem sympathischen Miteinander steil bergab. 1990 wurden die letzten Wohnungen für unbewohnbar erklärt, die Stadt sicherte Fenster und Türen der Ruinen durch dicke Metallplatten. 2020, also wieder 30 Jahre später, werden die ersten der wieder 43 Familien ihr neues Domizil beziehen.
Weniger spektakulär verlief die Geschichte „nebenan“. 1981 zog die Sonderschule für Geistig Behinderte von der Schule „Am Kreuz“, Düsseldorfer Straße 148, in das neue Schulgebäude an der Ulmenstraße 15, um dort 30 Jahre, bis 2010, dort zu bleiben. Die fehlende Schule tat den Gebäuden alles andere als gut, lediglich die Turnhalle wurde noch von örtlichen Vereinen genutzt.
Bereits 2010 gab es einen ersten Beschluss der Politik, das insgesamt 17.000 qm große Tandem-Gelände für eine attraktive Wohnbebauung zu überplanen. Etliche Bebauungsvorschläge machten die Runde, darunter auch Ideen, die wenig später, da nicht Umfeld-konform oder marktfähig, wieder zurückgezogen wurden. Erst eine Überplanung der Gelände mit den Ideen des Bauträgers Steinbau brachte den Durchbruch. Im Juni 2018 hatte ein mehrstündiges Gespräch zwischen Volksvertreter Ferdi Seidelt und Eigentümerin Brigitte Huppertz die lang ersehnte Freigabe des Geländes gewissermaßen eingeläutet.
Auf dem Gelände der Wuppertaler Käufergemeinschaft wurden fünf zeitgemäße Wohnkörper mit schmucken Eigentumswohnungen genehmigt, alle fanden, kaum waren die Steinbau-Exposés im Umlauf, dermaßen schnell neue Besitzer, dass der Bauträger seinen Zeitplan neu erfinden musste.
Für die drei Steinbau-Gebäude wiederum auf dem Areal der Stadt (Fröbel-Schule) liegen bereits etliche Reservierungen vor. Die 33 attraktiven Mietwohnungen der GEBAG dürften ebenfalls über mangelnde Nachfrage nicht klagen. Mit dem Abriss der Schulgebäude-Reste ist bis Oktober 2020 zu rechnen, ab Mai 2021 wird neu gebaut. Momentan befindet sich der „Bauabschnitt 2“ im Verfahren, sprich es wird von Politik und Verwaltung intensiv an finalen Details gearbeitet. Was jetzt schon feststeht: Beide Bauabschnitte und beide Architekturformen werden sich bewusst im ähnlichen Stil zeigen, um ein ästhetisches Gesamtbild zu garantieren.

Zu den Bildern (zum Vergrößern bitte anklicken):
1 - Januar 2019 - Das Ende der Wohnanlage Birken-/Ulmenstraße ist nahe. Unser Bild zeigt die einst so beliebte „Ulmenwirtin“ - kurzweilige Stunden in der kultigen Kneipe leben fortan nur noch in der Erinnerung fort (Foto Ferdi Seidelt).
2 - Februar 2019 - Für die Nachbarn ein ungewohntes Bild: Die zentnerschweren Metallplatten sind von den Fenstern und Türen abmontiert worden, das Horrorhaus Kaldenhausen wird für den Abriss vorbereitet (Foto Ferdi Seidelt).
3 - März 2019 - Über mehrere Wochen beherrscht der Abrissbagger das Bild. Dann ist bis zum letzten Schutt-Brocken die Siedlung anno 1960 Geschichte. Die Firma Steinbau schreibt sogleich ein neues Kapitel (Foto Ferdi Seidelt).
4 - April 2019 - Die vom renommierten Architekten Heinz Dahmen entwickelte Bebauung, hier Blick von der Ulmenstraße aus, wird von Politik und Verwaltung begrüßt. Markant die im Gebäude eingebundenen Stellplätze (Foto Ferdi Seidelt).
5 - Dezember 2019 - Dieses Gebäude ist im Rohbau fertig, hier wird ab Herbst 2020 – nach drei Jahrzehnten - neues Leben einkehren. Unser Bild zeigt Steinbau-Chef Arne Thomsen beim symbolischen Richtfest (Foto Ferdi Seidelt).
6 - August 2020 - Deutlich erkennbar ist die Zuwegung, über die von der Ulmenstraße aus die fünf Wohnhäuser des ersten Bauabschnitts erreicht werden. Bereits im Herbst wird es hier die ersten Familien geben (Foto Ferdi Seidelt).
7 - September 2020 - Vor dem Klassentrakt der ehemaligen Fröbel-Schule liegen etliche Säcke Sondermüll und ein großer Haufen Metallschrott. Ein sicheres Indiz, dass die Gebäude-Ruinen bald abgerissen werden (Foto Ferdi Seidelt).

Schöner Leben in der Ulmenstraße! Schöner Leben in der Ulmenstraße! Schöner Leben in der Ulmenstraße! Schöner Leben in der Ulmenstraße!

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