Ein Leben ohne den anderen – geht nicht!

Verfasst am: 2020-08-15  •  Autor: Elke Dreier/Ferdi Seidelt  •  Fotos: Elke Dreier/Uwe Köppen

Ein Leben ohne den anderen – geht nicht!Ein Leben ohne den anderen – geht nicht!

Zuerst ein Blick in die Hochzeitsjubiläen-Liste! Die beginnt mit der Papier- oder Baumwollhochzeit (1 Jahr) und kennt den Jubeltag Nr. 28, die Kronjuwelenhochzeit (75 Jahre). Wer „Stufe 26“ erreicht hat, ist 65 Jahre ein Paar und begeht die Eiserne Hochzeit. Dieses alles andere als alltägliche Datum wurde jetzt in der Mozartstraße 4 gefeiert. Edeltrud („Mädi“), geboren am 7. April 1933, und Günter Dreier, geboren am 17. September 1930, sind es, die am 13. August 1955 auf dem Standesamt in Rumeln-Kaldenhausen (das war untergebracht in einer Holzbaracke, pardon „Amtstube“ hinter dem „Ratskeller“) und direkt anschließend kirchlich in der Christus König-Kirche in Bergheim geheiratet hatten!
Kennengelernt hatte die aus Bergheim gebürtige Edeltrud, die schon als Baby von ihrer Mutter „Mädi“ gerufen wurde, ihren späteren, aus Moers stammenden Mann bei einer Tanzveranstaltung. Die Hochzeitsfeier stieg mit Verwandten, Freunden und Nachbarn ganz privat in ihrem Haus in der Hochfeldstraße 60 a in Rumeln. Dort wurden die Töchter Elke im Dezember 1956 und Claudia im September 1963 geboren (letztere beglückte die Eltern mit den Enkelkindern Alina und Dana, heute 26 und 24 Lenze jung. 1983 ging es ins selbst erbaute Eigenheim „ganz hinten im Garten“ der Hochfeldstraße 60 a, welches über die Mozartstraße 4 erschlossen wird.
Tochter Elke fasst den beruflichen Werdegang der Eltern charmant zusammen: „Papa war 35 Jahre Betriebsmeister in der technischen Abteilung bei den Bayer-Werken in Uerdingen, Mama nach Ihrer Ausbildung zur Friseurin nur kurz berufstätig, nach der Geburt von mir und später Claudia war sie liebevoll tätig als Hausfrau und Mutter.“
Sportlich spannend liest sich das, was die Jubilare so in ihrer Freizeit taten und tun! Seit 1969 bis heute sind Mädi und Günter aktive Mitglieder im Tennisclub Rumeln-Kaldenhausen. Günter engagierte sich über 20 Jahre ehrenamtlich im Vorstand und ist dort seit zehn Jahren Ehrenmitglied. Mit fast 90 Jahren hält er sich noch regelmäßig fit mit ,,Tennis an der Ballmaschine“. Mädi spielt noch regelmäßig zweimal die Woche Tennis (Winter wie Sommer) und nimmt mit ihrer Tennis-Damenmannschaft aktiv an Doppelturnieren im Freizeittennis (,,Mühlerunde“) teil.
Mädi ist seit 1954 zudem aktives Mitglied im Rumelner Turnverein. Sie war im RTV fünf Jahre aktiv als Übungsleiterin im Kinderturnen, danach folgten 30 Jahre Übungsleitertätigkeit im Frauenturnen und 25 Jahre Mannschaftsführerin in der traditionellen Sportart Faustball. Aktuell ist Mädi mit 87 Jahren noch aktive Teilnehmerin im Rumelner Turnverein in der Gymnastikgruppe (montags), Schwimmgruppe (mittwochs) und Rückengymnastik (donnerstags). Günter wurde 1960 RTV-Mitglied, spielte in jüngeren Jahren aktiv in der Freizeitgruppe Fußball und wird derzeit noch einmal in der Woche in der Senioren-Gymnastikgruppe gesichtet.
Reisen ist ein leidenschaftliches Hobby der Jubilare. Über Jahrzehnte fuhren beide aktiv Ski mit der Familie und später mit Freunden in Skigebieten der französischen Alpen, in Kärnten und am Arlberg. Im Sommer zog es beide in den Robinson Club nach Griechenland, Türkei, Spanien und die Schweiz. Anläßlich der Eisernen Hochzeit ist eine ,,Eiserne Hochzeitsreise“ gebucht mit Kindern und Enkeln. Im Robinson Club Apulia (Italien) feiert Günter dann auch seinen 90. Geburtstag. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Reise aufgrund von Corona-Bestimmungen noch möglich sein wird, die Reise wurde bereits im November 2019 gebucht.

Zu unseren Bildern (zum Vergrößern bitte anklicken):
1 – Unbeschwerte und sonnige Tage verbrachten Mädi und Günter Dreier 2015 im Robinson-Club Mallorca, wo sie mit ihrer Familie das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten (Foto: Elke Dreier).
2 – Große Freude für Ferdi Seidelt, der für die Stadt Duisburg und Oberbürgermeister Sören Link Mädi und Günter Dreier zur Eisernen Hochzeit gratulierte, im Hintergrund Elke Dreier (Foto Uwe Köppen).


Brettsegler trotz Corona voller Engagement!

Verfasst am: 2020-07-26  •  Autor: Stefan Sczech/Ferdi Seidelt  •  Fotos: Stefan Sczech

Brettsegler trotz Corona voller Engagement! Brettsegler trotz Corona voller Engagement! Brettsegler trotz Corona voller Engagement!

Wie bei vielen Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen hat das Corona-Virus auch die ursprünglichen Planungen der Brettsegler Rheinhausen für dieses Jahr völlig auf den Kopf gestellt. (Fast) alle Veranstaltungen, die der Klub am Toeppersee für dieses Jahr geplant hatten, mussten und müssen weiterhin abgesagt werden. Pressesprecher Stefan Sczech:
„Schweren Herzens mussten wir uns entscheiden, den Tag des Wassersports und die Beach-Party für 2020 abzusagen. Auch der in den vergangenen Jahren beliebte „öffentliche Sporttag“, an dem wir interessierten Gästen wöchentlich die Möglichkeit bieten, unseren Wassersport mit Leihmaterial auszuprobieren, kann in diesem Jahr bislang nicht stattfinden. All diese Aktivitäten sind leider nicht mit den aktuell gültigen Corona-Schutzmaßnahmen vereinbar beziehungsweise organisatorisch umzusetzen. Je nachdem wie sich die weitere Lage entwickelt hoffen wir aber, dass wir zumindest den öffentlichen Sporttag gegen Ende des Sommers noch anbieten können.“
Es gibt aber auch Lichtblicke: Die Brettsegler können in diesem Jahr noch Schulungen für den Windsurfschein anbieten. Dieser wird jeweils an einem Wochenende in einer Mischung aus Theorieunterricht und Praxis mit einer abschließenden Prüfung erworben. Die Schulung findet durch einen vereinsinternen Trainer statt. Für die Termine 14. bis 16. August und 25. bis 27. September sind noch Plätze frei. Interessierte werden gebeten, sich mit dem 2. Vorsitzenden Oliver Zins in Verbindung zu setzen (02151-409834, per Mail an oliver.zins@web.de oder während der Öffnungszeiten im Vereinsheim, Borgschenweg 41, 47239 Duisburg). Interessenten sollten wegen der regen Nachfrage nicht zu lange zögern. Beim Erwerb des Surfscheins ist eine Mitgliedschaft bis zum Ende des Jahres inbegriffen. Die Mitgliedschaft berechtigt dazu, das vereinseigene Schulungsmaterial zu nutzen und so die im Kurs erworbenen Kenntnisse zu vertiefen.
Gäste, die das „Stand-Up-Paddling“ (SUP) ausprobieren möchten, können innerhalb der Öffnungszeiten SUP-Boards gegen Gebühr ausleihen. Beim Stand-Up-Paddling steht man auf einer Art „Surfbrett ohne Segel“ und bewegt sich durch Paddeln fort. Dieser Trendsport erfreut sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit.
In Sachen Vereinsheim hat sich Grundsätzliches getan: Während der Sommersaison sind die Öffnungszeiten deutlich erweitert worden - Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag von 15 bis 22, Freitag und Samstag von 15 bis 23 Uhr, Montag ist Ruhetag. Auch das Getränke- und Speisenangebot wurde ausgebaut. Aufgrund der hohen Nachfrage wird nun immer, wenn das Wetter schön ist, hausgemachter Kuchen angeboten.
Darüber hinaus umfasst die Getränkekarte ab sofort diverse Cocktails. Diese werden ebenfalls frisch zubereitet und haben das von vergangenen Beach- und Cocktailpartys bekannte, hohe Niveau. Süßigkeiten und Eis haben es ebenfalls ins neue Angebot geschafft. Gäste sind im Vereinsheim während der Öffnungszeiten jederzeit herzlich willkommen. Insbesondere bei gutem Wetter kann man von der schönen Terrasse aus den tollen Ausblick auf den See genießen.
Da Surfen und SUP eher dem Individualsport zuzurechnen sind, ist es den Mitgliedern seit den Lockerungen der Corona-Regeln wieder möglich, diesen Sportarten nachzugehen. Dies wird auch rege genutzt. Wer dafür (noch) kein eigenes Material besitzt, profitiert als Mitglied davon, gratis Leihmaterial des Vereins verwenden zu können. Dies gilt auch für Neumitglieder. Wer sich für eine Mitgliedschaft interessiert, findet Infos dazu auf der Homepage www.bs-r.de oder kann sich vor Ort gern direkt informieren lassen, Kennenlernen inklusive. Darüber hinaus ist der Verein auch auf Facebook zu finden ("Brettsegler Rheinhausen").
Stefan Sczech: „Unser Vereinsgelände wird noch schöner. Im Bereich rund m unsere Feuerstelle soll Sand aufgeschüttet werden und so eine Beach-Area entstehen. Ergänzt wird das Ganze noch um ein neues Spielgerüst für die Kleinsten. Dadurch werten wir unser Gelände insgesamt auf und sorgen dafür, dass auch die in den letzten Jahren weniger genutzten Teile unserer Anlage wieder attraktiver werden. Durchgeführt wird alles in Eigenarbeit. Die Arbeiten haben bereits begonnen und sind hoffentlich bald abgeschlossen.“

Zu unseren Bildern (zum Vergrößern bitte anklicken):
1 – Ungläubiges Staunen bei der Vereinsgründung! Windsurfing auf dem Toeppersee ist sehr wohl möglich - die Brettsegler Rheinhausen beweisen es.
2 – Diese Bretter laden zum Mitmachen ein! Das Angebot des Vereins für werdende Windsurfer und Stand-up-Paddling-Könner ist in der Tat attraktiv.
3 – Einfach über das Wasser gehen, erfahrungsgemäß ist das absolut unmöglich! Stand-Up-Paddling kommt dem Traum überraschend schnell nahe.
4 – Die Clubanlage mit Terrasse - von der Wasserseite aus betrachtet wirkt sie besonders anziehend. Für eine kultige Beköstigung der Gäste ist gesorgt.

Brettsegler trotz Corona voller Engagement!

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