Ideen für das Areal „Zeche Fritz“ gesucht!
Verfasst am: 2026-01-13 • Autor: Christoph Witte (Stadt Duisburg) • Fotos: Ferdi Seidelt


Die Stadt Duisburg beabsichtigt, auf der bislang unbebauten Fläche südlich der Rathausallee in Rumeln-Kaldenhausen ein gemischt genutztes, zeitgemäßes Wohngebiet sowie einen Grünzug im Bereich der ehemaligen Bahntrasse Moers-Krefeld zu entwickeln. Um diesen Prozess gemeinsam zu gestalten, laden die Stadt und das beteiligte Planungsbüro zu einem offenen Ideenforum im Zuge der Rahmenplanung ein. Das Ideenforum findet am Samstag, 24. Januar 2026, von 16 bis 19 Uhr in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums, Schulallee 11, statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Entwicklung des Areals der ehemaligen Zeche Fritz bietet eine große Chance für die Zukunft des Stadtteils: Es soll ein neues Quartier entstehen, das Wohnen, Leben, Freizeit und Natur miteinander verbindet. Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sind eingeladen, ihre Ideen und Anregungen für die zukünftige Entwicklung des Areals einzubringen.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragestellungen: Wie kann die geplante Nutzung des Geländes verträglich gestaltet werden? Welche Qualitäten sind den Menschen vor Ort wichtig? Wie kann ein lebendiger, nachhaltiger und zukunftsfähiger Stadtbaustein entstehen?
Das Ideenforum bietet Raum für Information, Austausch und Beteiligung. Die eingebrachten Beiträge fließen in die weiteren Planungsschritte ein. Ziel ist die Erarbeitung einer tragfähigen und breit getragenen Rahmenplanung.
Im Vorfeld der Veranstaltung wird ein begleiteter Spaziergang über das Plangebiet angeboten. Dieser beginnt am Samstag, 24. Januar, um 15 Uhr. Treffpunkt ist die Rathausallee / Fußweg Potmannstraße (gegenüber Rathausallee 37) in Rumeln-Kaldenhausen.
Das Ideenforum bildet den Auftakt eines mehrstufigen Beteiligungsprozesses. In dessen weiterem Verlauf ist auch eine öffentliche Planungswerkstatt vorgesehen. Darüber hinaus werden die
kommunalpolitischen Gremien eng in den Prozess eingebunden. So wird sichergestellt, dass die Anregungen aus der Bürgerschaft systematisch in die weiteren Planungsschritte einfließen, transparent weiterverfolgt und einer konkretisierenden städtebaulichen Planung zugrunde gelegt werden.
Dazu Ferdi Seidelt, Chef des Runden Tisches Rumeln-Kaldenhausen: „Eine großartige Vorgehensweise der städtischen Planer. Wir wünschen dem Dialog zwischen Bevölkerung, Politik, Verwaltung und Planern ein herzliches Glück auf!“
Zu unseren Bildern:
1 – Genau hier, Höhe Karl-Matull-Platz, stand der Förderturm „Zeche Fritz“. Zu sehen sind die Abdeckung aus Beton und das das Grubengas ableitende „Schnüffelrohr“ (Foto: Ferdi Seidelt).
2 – Ein Teil der Fläche, hier mit Blick von der Nedleburg in Richtung Rathausallee, soll ideenreich bebaut werden. Möglich, dass hier Platz für einen Kindergarten reserviert wird (Foto: Ferdi Seidelt).
3 – Im Süden des Bebauungsplans hat sich nach dem Aus der Zeche (1973) eine umfangreiche und vielfältige Natur entwickelt – zweifelsfrei eine spannende Biodiversität (Foto: Ferdi Seidelt).
4 – Die Archäologen haben in Sachen Römer zwischen Bergwerksstraße und Rathausallee kräftig gebuddelt – keine Spuren eines niedergermanischen Limes (Foto: Ferdi Seidelt).
5 – Die Wissenschaftler, die die Geschichte der Rumeln-Kaldenhausener Vergangenheit erforschten, gingen doppelt so tief in den Boden wie es ein konventioneller Pflug kann (Foto: Ferdi Seidelt).
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